Rostock Revolution Road

Ein interaktiver Stadtrundgang

Premiere: 02.07.2018, Theatervorplatz und Rostocker Stadtraum
Ein Projekt des Volkstheaters Rostock in Kooperation mit den Freigeistern, Frieda 23, Radio LOHRO, dem Institut für neue Medien, dem Literaturhaus und weiteren Rostocker Partnern

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Künstlerische Leitung: Jeffrey Döring | Künstlerische Mitarbeit: Corinna Weber | Dramaturgie/Texte: Lena Räther | Ausstattung: Lisa Schumacher | Sounddesign: Felix Nagl | Leitung "Freigeister": Christof Lange | Regieassistenz: Friedrich Packmohr | Mitwirkende Theater der Generationen: Antonia Bernstein, Luisa Böse, Blanka Daneluk, Franz Hückel-Krause, Tobias Kauffeldt, Bernd Langenberg, Thilo Fridolin Matthes, Nikol Neronskaja, Mira Sadewasser, Shayan Samad, Gisela Scholz, Klara-Maria Wettengel | Sprecherin (Voice-Over): Katharina Rose | Sopran: Constanze Liebert | Musiker: John Carlson, Marten Pankow

War einmal ein Revoluzzer,
Im Zivilstand Lampenputzer;
Ging im Revoluzzerschritt
Mit den Revoluzzern mit ...

Erich Mühsam: „Der Revoluzzer“

Rostock und Revolution - passt das zusammen? Wofür setzten RostockerInnen sich ein? Wofür kämpften sie in der Vergangenheit?  Auf einem Stadtrundgang, der vom Theater aus durch die Kröpeliner-Tor-Vorstadt führt, konnte das Publikum Unbekanntem nachspüren und Orte neu entdecken. Dabei kamen ZeitzeugInnen ebenso zu Wort wie die Freigeister, deren Live-Performances zu außergewöhnlichen Pers-pektiven einluden.

Zum Projektblog ROSTOCK REVOLUTION ROAD

Bei ROSTOCK REVOLUTION ROAD handelte es  sich um ein Rechercheprojekt, das zwischen site specific performance und multimedialem walk pendelte. Die Zuschauer*innen wurde am Anfang durch ein Entscheidungsspiel in zwei verschiedene Gruppen eingeteilt. Je nachdem ob sie eher etwas konservativ und geschichts-interessiert oder  aufwieglerisch und idealistisch unterwegs waren, folgten sie der "Chronisten" - oder "Revoluzzer"-Route. Via kabellöser Kopfhörer hörte das Publikum Ausschnitte aus geführten Interviews zum Thema: Kulturelle Teilhabe, Stadtteilseggregation und vor allem wie revolutionäre Rostock sein könne. Je nach Route entdeckten die Besucher*innen somit Orte wie die alte Neptunwerft, das Hansa-Kino, die Heilig-Geist-Kirche oder die alte Anker-Fabrik neu. Ebenso galt es u.a. ein Rostocker Manifest zu begründen und die Live-Sendungen des Radio LOHRO zu stürmen.