Rusalka

Pocket Opera in Deutscher Gebärden- und Lautsprache

Premiere: 09.09.2023, Bauernmuseum Zabeltitz, Eine Produktion der Landesbühnen Sachsen

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Regie: Jeffrey Döring | Musikalische Leitung: Thomas Gläser, Yury Ilinov | Bühnen- & Kostümbild: Hannah Ebenau | Dramaturgie: Gisela Zürner | Regieassistenz: Sophia Hohenöcker | Besetzung: Adriane Große, Heidrun Räder, Anna Erxleben, Anna-Maria Schmidt, Do-Heon Kim, Michael König, Aljaž Vesel, Wongjong Lee, Ylva Gruen, Stephanie Krone | Orchester: Elbland Philharmonie

Weil du schön bist, und so liebevoll, weil du glühst in großer Leidenschaft.
Menschenseele, weil du das alles hast, was ich heiß für mich ersehnt hab, soll Gott dir gnädig sein!

Jaroslav Kvapil: Rusalka
 

Rusalka entstand als Gewinnerinszenierung des Regiewettbewerbs der Landesbühnen Sachsen, den ich gemeinsam mit Hannah Ebenau (Ausstattung) gewann. Dabei wurde die bekannte Dvořák-Oper in ein Kammerformat überführt, das als Freiluftstück auf Dörfern in Sachsen gastiert.

In unserer Inszenierung waren die Themen der Sprachbarriere und der vermeintlichen Stummheit der Nymphe Rusalka Ausgangspunkt, um diese Oper in Deutscher Gebärdensprache zu erzählen.

Die Figur der Rusalka wurde neben der hörenden Sängerin von einer gehörlosen Spielerin gedoppelt. Die gehörlose Performerin erzählte dabei die Handlung als ihre Erinnerung rückblickend in DGS, wobei sie auch immer wieder in das Geschehen eingreift.

Die hörenden Sänger*innen unterstützten ihren Gesang mit ausgewählten Gebärden und die Arien der Rusalka wurden als durchgängige Gebärden-choreographie von den Hörenden und der Gehörlosen performt.

2024 wurde die Produktion für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie "Genrespringer" nominiert.

Video: artgenossen TV